
Rhönradturnen
GTG-Turnerinnen glänzen in Magdeburg
Vier Athletinnen aus den Gladbacher-Turngau Vereinen erzielen starke Ergebnisse und sichern wichtige Punkte für den RTB
Am Wochenende stand die deutsche Rhönrad-Elite beim Deutschlandcup in Magdeburg im Rampenlicht. Rund 230 Teilnehmende aus ganz Deutschland traten in einem hochkarätigen Wettkampf an, der zugleich das 100-jährige Jubiläum der Rhönrad-Patentanmeldung feierte. Organisiert wurde das Event vom Magdeburger SV, der zwei Wettkampftage mit viel Liebe zum Detail und professioneller Präzision gestaltete.
Aus den Reihen der GTG-Vereine gingen vier Turnerinnen an den Start: Melinda Kemmann (SG Gierath) sowie Patrizia Nowakowski, Lina Binnebößel und Letizia Lorenz (alle TV Liedberg). Sie präsentierten sich eindrucksvoll und zeigten, warum sie zu den talentiertesten Nachwuchsturnerinnen Deutschlands zählen.
Besonders hervorzuheben ist Melinda Kemmann, die erstmals die Qualifikation für das RTB-Team beim Deutschlandcup schaffte. In der Altersklasse 13/14 überzeugte sie im Zweikampf Geradeturnen/Spirale und sicherte sich mit Rang drei einen Podestplatz. Die Freude bei der jungen Athletin und ihrem mitgereisten Fanclub war groß.
Auch Lina Binnebößel (AK 15/16, Geradeturnen/Spirale) und Patrizia Nowakowski (AK 15/16, Geradeturnen/Sprung) zeigten starke Leistungen, verpassten jedoch das Podest nur knapp auf Rang vier. Ihre Darbietungen unterstrichen die Stärke und Konstanz der Turnerinnen in der nationalen Spitze.
Am zweiten Wettkampftag beeindruckte Letizia Lorenz (AK 19+) mit der besten Spirale ihrer Altersklasse, was den Grundstein für ihren dritten Platz im Zweikampf Geradeturnen/Spirale legte. Nach mehreren hartnäckigen Verletzungen und bei starker Konkurrenz ist diese Leistung ein besonders bemerkenswerter Erfolg.
Insgesamt trugen alle vier Turnerinnen maßgeblich zur Punktewertung der Landesturnverbände bei, bei der der Rheinische Turnerbund (RTB) den dritten Platz erzielte. Mit ihren Leistungen haben die GTG-Turnerinnen nicht nur ihre individuellen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, sondern auch den Verband erfolgreich auf nationaler Ebene repräsentiert.
